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In den Berufen der Bauwirtschaft  bilden Industrie und Handwerk einheitlich aus. Die Berufe sind nach den drei Bereichen Hochbau, Ausbau und Tiefbau gegliedert. Die Ausbildungsdauer beträgt zwei oder drei Jahre. Die erste Ausbildungsstufe führt nach einer einjährigen, überwiegend überbetrieblichen "Grundbildung" und einer einjährigen "beruflichen Fachbildung" nach 24 Monaten zu den beruflichen Abschlüssen Hochbaufacherbeiter, Ausbaufacharbeiter oder Tiefbaufacharbeiter. Üblicherweise wird die Ausbildung mit der zweiten Ausbildungsstufe fortgesetzt. Sie führt nach der einjährigen "besonderen beruflichen Fachbildung" zur Abschlussprüfung im jeweiligen Ausbildungsberuf.

Erwartungen an Auszubildende

Leistungsbereitschaft,

handwerkliches Geschick und

technisches Verständnis

Je nach Beruf können besondere persönliche Begabungen wichtig sein. Es gibt Berufe mit starkem technischen Einschlag, andere Berufe verlangen künstlerisches Geschick. In allen Bauberufen ist Händchen und Köpfchen stärker als Muskelkraft gefragt, denn moderne, leistungsfähige Maschinen erleichtern die Arbeit auf der Baustelle.

Aufstiegsmöglichkeiten

Der Facharbeiter hat seine berufliche Zukunft selbst im Griff. Je nach Eignung und Fleiß kann er bis zum Polier aufsteigen; oder durch Weiterbildung zum Bautechniker und Diplom-Ingenieur.

Lehrling
Ausbildung (2-jährig) zum Baufacharbeiter oder Ausbildung (3-jährig) zum Gehobenen Baufacharbeiter (Maurer etc.)

weitere Stufen nach Praxis und Weiterbildung:
Spezial-Baufacharbeiter

Bau-Vorarbeiter

Werkpolier

Geprüfter Polier

Bauleiter

Bautechniker (über Praxis und Weiterbildung)

Diplom-Ingenieur (über Studium)

 
Autor: Ulf Herbrand
05.02.2012 00:33